Das Bestiarium

Hannes Hegens Fabelhafte Welt

"Bevor die Digedags die Welt eroberten, bevölkerten Hannes Hegens Tiere die Seiten des 'Eulenspiegel' und des 'Magazin'. In diesem satirischen Bestiarium begegnen uns Tiere als Spiegelbilder menschlicher Eitelkeiten."
Die ersten Tierhefte (1956)
Der Grundstein: In Heft 3 und Heft 5 sind die Tiere nicht nur Kulisse, sondern treiben die Geschichte voran – ein Stilmittel, das Hegen bereits in seinen frühen Illustrationen perfektioniert hatte.
Hegenbarths Tierreich

Hannes Hegen verlieh seinen Figuren theriomorphe Züge, um gesellschaftliche Eigenheiten humorvoll zu spiegeln.

📖 Heft 5 zeigt Hegens Liebe zum Zirkus – ein Thema, das ihn lebenslang begleitete.
📖 Ebenso die Neuzeichnungen der Umschläge für die Klassikausgabe. Wunderschöne Tierzeichnungn aus Hegen's Feder....

Vergleiche: Satire vs. Mosaik

Charakterstudie: Löwen-Mimik
Eulenspiegel (28/1955) vs. Heft 109: Der eitle Löwe im Frack legte den Grundstein für die Mimik der späteren Mosaik-Tiere.
Elefanten-Evolution

Hegens blaue Elefanten
aus 1955, 1965 und 1995
Krokodil-Check: Kiebitz vs. Mutawakkel
Nikodemus auf dem Rad: Hegens Entwurf für "Kiebitz" (1955) im Vergleich zum Krokodil Mutawakkel aus Heft 114.
🐘 Hegenbarth nutzte Tiergestalten, um menschliche Eitelkeiten meisterhaft zu karikieren.


Ab 1969 wurden wieder mehrfach Krokodile für die Amerika Serie verwendet.

Elephas Abrafaxicus

Das Tierreich der Abrafaxe ist enorm vielfältig. Diese Auswahl konzentriert sich auf das Motiv des Elefanten (lat. Elephas), um die zeichnerische Vielfalt verschiedener Künstler über die Jahrzehnte darzustellen.

Die Elephas-Galerie spiegelt die kontinuierliche Qualität und die unterschiedlichen Handschriften der Mosaik-Zeichner über vier Jahrzehnte wider.