Kein Cameo im engeren Sinn, sondern ein Blick auf den Wortwitz hinter dem Namen – und ein unabhängiger Parallelfund, der denselben Kalauer nutzt.
| Figur: | Ritter Heino Runkel von Rübenstein |
| Erster Auftritt: | MOSAIK von Hannes Hegen, Heft 90 – „Das Turnier zu Venedig" (1964) |
| Schöpfer: | Hannes Hegen & Lothar Dräger |
| Namensspiel: | „Runkel" = Kurzform von Runkelrübe (Futter-/Mangoldrübe) |
Der Wortwitz ist damit kein nachträgliches Fan-Detail, sondern von Anfang an bildlich im Comic verankert: Ritter Runkel trägt buchstäblich eine überdimensionale Rübe auf dem Helm – sein Name ist Programm.
Ganz ohne erkennbaren MOSAIK-Bezug taucht derselbe Kalauer noch einmal auf – in einem Kinderlied von Stephen Janetzko und Rolf Krenzer.
| Titel: | In unserm Kindergarten - Spielend leicht einsetzbare Spiel- und Tanzlieder |
| Lied-Nr.: | Track 8: Die Rittersleut von Runkel |
| Text / Musik: | Rolf Krenzer / Stephen Janetzko |
| Verlag: | Verlag Stephen Janetzko, 24 Seiten (Format: 297x210x3 mm) |
| Erschienen: | 27.04.2017 (Taschenbuch) |
| ISBN: | 978-3957222800 (ISBN-10: 395722280X) |
Das Lied ist ein reines Quatsch-/Wortspiellied darüber, dass schon mittelalterliche Ritter Runkelrüben gegessen hätten. Ein Bezug zu Hegens Comicfigur lässt sich nicht belegen – vermutlich sind Krenzer/Janetzko unabhängig auf denselben naheliegenden deutschen Rüben-Kalauer gestoßen.